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Artenportraits

Sonntag, 17 Januar 2016 03:48

Portrait: Butterpilz, Butterröhrling

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Suillus luteus (L.) Roussel
Butterpilz, Butterröhrling
Synonyme:
- Boletus luteus L.

 Hut: bis 15 cm breit, dickfleischig, kräftig aber weich, im Alter schwammig; jung halbkugelig, später plankonvex oder mit angedeutetem Buckel; kastanien- bis schokoladenbraun, farblich wenig variabel; bei Trockenheit gelegentlich ausblassend; Huthaut glatt, +/- deutlich radialfaserig, gut abziehbar; bei Nässe bisweilen schmierig – schleimig, sonst aber eher trocken, leicht speckig glänzend bis klebrig

Stiel: bis 10 cm lang, meist kräftig; zylindrisch, oft mit verjüngter Stielbasis, seltener schwach keulig; mit schleimiger, bräunlicher oder violettbräunlicher Ringzone, die bei Trockenheit verkümmert, aber recht beständig ist; oberhalb der Ringzone ist der Stiel eher blassgelb mit kleinen, dunklen Drüsenpunkten, unter dem Ring dunkler, nur bei Nässe etwas schleimig, ansonsten trocken und +/- bräunlich faserig; Basismycel weißlich

Röhren: breit angewachsen bis kurz herablaufend; jung blassgelb, später lebhafter, alt auch bräunlichgelb; Poren fein, den Röhren gleichfarben, generell nicht verfärbend, auf Druck höchstens etwas nachdunkelnd

Fleisch: weich, im Alter schwammig; hellgelb bis zitronengelb; ohne Verfärbungen; Geruch unbedeutend, Geschmack mild

Speisewert: Essbar; Pilzgerichte die zum Großteil oder vollständig aus Schmierröhrlingen (Gattung: Suillus) bestehen, können eine abführende Wirkung entfalten. Auch von Unverträglichkeiten ist hier oft zu lesen. Das Abziehen der Huthaut sollte hier aber die Verträglichkeit steigern.

Sporenpulver: ockerbraun

Vorkommen: insgesamt weit verbreitet, aber zerstreut und nur gebietsweise häufig; Mykorrhiza mit Kiefer

Verwechslungen: Der ringlose Butterpilz (Suillus collinitus) hat – man lese und staune: keinen Stielring. Außerdem ist das Basismycel bei ihm rosalich. Der Körnchen – Röhrling (Suillus granulatus) ist ebenfalls unberingt und hat keine deutliche längsfaserige Hutoberfläche. Der Goldröhrling (Suillus grevillei) ist in der Regel lebhafter gefärbt, sein Ring ist weißlich bis gelblich, nie braun.

Wissenswertes:Trockene Hüte, die nicht schmierig oder gar schleimig sind, sind generell kein Ausschlußkriterium für „Schmier“röhrlinge. Bei trockenem Wetter einfach mal den Hut etwas nassmachen und „einmassieren“, dann schmiert das auch wieder.


Bilder:
   
   
   

Quelle: Pilzforum.eu

Gelesen 781 mal Letzte Änderung am Sonntag, 17 Januar 2016 03:53

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