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Allgemeines zu Pilzen

Allgemeines zu Pilzen

Allgemeines zu Pilzen (9)

Dienstag, 27 Dezember 2016 02:11

Das Zusammenspiel von Regen und Waldboden

geschrieben von

Die Regen-Durchlässigkeit des Waldbodens oder Wiesenbodens sowie die Niederschlagsmenge ist wichtig für das Pilzwachstum.

Wie rasch sickern Niederschläge in die Tiefe und wie viel Wasser kann für das Pilzmyzel gespeichert werden?
Das Pilzmyzel befindet sich im Substrat (Erde, Humus, Holz..) in einer Tiefe von wenigen Millimeternbis zu einigen Metern - je nach Pilzart!

Pilzwachstumsstatistik (Feststellung Langzeittest 5 Jahre)

Ein Fallbeispiel (Mehrfachmessung):

  • Hauptpilzmonate Juni bis Oktober...
  • Regenfall von 10 mm (10 Liter/qm)...
  • Temperatur von 15-25 ° C...
  • Zeit 8 Tage...
Mittwoch, 17 Februar 2016 14:22

Pilzforscher entdeckt neue Arten im Supermarkt

geschrieben von

Ein britischer Mykologe hat im Supermarkt drei unbekannte Steinpilzspezies aufgespürt. "Unser Essen beherbergt neue Arten", sagt der Wissenschaftler. Verantwortlich für den Fund ist seine Frau.

Mittwoch, 17 Februar 2016 14:21

Unterschätzte Erreger

geschrieben von

Pilze sind vielen Menschen nur als Verursacher oberflächlicher Infektionen wie Fußpilz bekannt. Doch die Erreger können tückisch sein: Bis zu 1,5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Pilzinfektionen.

Mittwoch, 17 Februar 2016 14:19

Von Nahrungsnetzen und nützlichen Zerstörern

geschrieben von

Jede Klimazone ihre spezielle Waldform mit einem einzigartigen Ökosystem, in dem alles ineinander greift.

Mittwoch, 17 Februar 2016 14:12

Wie ein Pilz Ameisen in Zombies verwandelt

geschrieben von

Ein Parasit übernimmt die Kontrolle und treibt den Wirt in den Suizid, um sich in seinem Körper zu vermehren - was nach einem Psychothriller klingt, haben Forscher an Ameisen untersucht.

Sonntag, 03 Januar 2016 05:16

Rote Listen

geschrieben von

Rote Listen gefährdeter Großpilze

In 20 Jahren wurden viele neue Daten erhoben und das Wissen um die Lebensweise und Verbreitung der Pilze hat sich verbessert. Gleichzeitig wurden die Listen an die europaweit vereinheitlichten Kriterien für die Roten Listen angepasst.

Samstag, 02 Januar 2016 23:26

Wie riechen Pilze

geschrieben von

Pilzgerüche

Oft genug wird von Gerüchen gesprochen, doch nach was riechen Pilze eigentlich?   

Pilzart

Geruch

Gitterlinge

Aas

Hundsrute

Aas

Stinkmorchel

Aas

Nabel Trichterling

Alkalisch

Blaugrüner Reiftäubling

Alt käsartig (Fußschweiß)

Dehnbarer Helmling

Angenehm mehlig pilzig

Steinpilz

Angenehm pilzartig

Knopfstieliger Rübling

Angenehm pilzartig, würzig

Bräunender Fälbling

Angenehm süßlich fruchtartig

Flügelsporiger Milchling

Angenehm würzig

Anis Champignon

Anis

Anisklumpfuß

Anis

Anistrichterling

Anis

Aniszähling

Anis

Sägeblättling

Anis

Schafchampignon

Anis

Gelber Anis Champignon

Anisanisartig

Weißer Anis Champignon

Anisartig

Stachelbeertäubling

Apfelkompott

Nebelkappe

Aufdringlich süßlich

Vielgestaltiger Trichterling

Bittermandel

Eichenmilchling

Blattwanzenartig

Erdigriechender Schleimkopf

Erde

Mehlräsling Mehlpilz

Extrem mehlartig

Stinkschwindling

Faulender Kohl

Büschelrübling

Fauler Kohl

Fenchelporling

Fenchel

Hohlstieliger Täubling

Fruchtartig

Stachelbeertäubling

Fruchtartig

Birnenstäubling

Gasartig, Leuchtgas, Stadtgas

Blauer Mehlschirmling

Gasartig, Leuchtgas, Stadtgas

Lästiger Ritterling

Gasartig, Leuchtgas, Stadtgas

Violetter Mehlschirmling

Gasartig, Leuchtgas, Stadtgas

Geraniengürtelfuß

Geranien

Orangefarbene Gebirgskoralle                  

Gummi, jodartig, Desinfektionsmittel (Medizinschrank)

Wurzelnder Schwefelkopf

Gummistiefel, Militärstiefel, Weinfassgeruch

Getropfter Schleimschirmling

Gurken

Gurkenschnitzling

Gurken

Orangeroter Ritterling

Gurken

Frühlings Rötling

Gurken Nitrat

Reihiger Klumpfuß, Knollenloser Klumpfuß

Hefe

Heringstäubling

Hering

Milchbrätling

Hering

Pfirsichtäubling

Hering

Lila Dickfuß

Karbid, Acetylen oder Salpetersäure

Rädchentintling

Karbol

Porphyrbrauner Wulstling

Kartoffelkeller

Gelber Knollenblätterpilz

Kartoffelkeller, rohen Kartoffeln

Grauer Wulstling

Kartoffelkeller, rohen Kartoffeln

Fichtenporling

Kinderspielzeug, Kindergarten

Knoblauchschwindling

Knoblauch

Saitenstielige Knoblauchschwindling

Knoblauch

Käsepilzchen Nadelstreu

Kohl

Nadelschwindling

Kohl bis knoblauchartig

Grauender Speitäubling

Kokosnuss

Shiitake

Lauch

Safranroter Schüppling

Leicht chlorig

Feuerschüppling

Leicht obstartig

Kampfermilchling

Maggi

Maggipilz

Maggi

Schafporling

Mandel

Duftender Schneckling

Marzipan

Wohlriechender Schneckling

Marzipan

Wurzelfälbling

Marzipan

Rhabarberfüßiger Rauhkopf, Schiefer Rauhkopf

Maschinenöl, Lokomotivengeruch.

Weißliche Borstenkoralle

Medizinisch

Buchenhelmling

Mehl

Gifthäubling

Mehl

Mairitterling

Mehl

Riesenrötling

Mehl

Weißer Gifttrichterling

Mehl

Keulenfüßiger Trichterling

Mehl, ranzig

Mönchskopf

Mehl, süßlich

Mehltrichterling

Mehlartig

Tigerritterling

Mehlartig

Feldtrichterling

Mehlartig, Gurken

Graukappe

Mehlig, ranzig

Düstender Röhrling

Muffig

Spechttintling

Nach Teer

Satanspilz

Neutral – alt aasartig

Rotstieliger Rübling

Nicht angenehm

Alkalischer Rötling

Nitrat

Geselliger Rasling

Nitrat

Grauer Nitrathelmling

Nitrat

Nitrat Helmling

Nitrat

Nitrat Rötling

Nitrat

Nitratschneckling

Nitrat

Stahlblauer Nitratrötling

Nitrat

Buchen Klumpfuss

Obstartig

Gallentäubling

Obstartig, Apfelkompott

Dreifarbiger Risspilz

Parfüm

Grünbuckliger Risspilz

Parfümartig

Violetter Rötelritterling

Parfümiert

Veilchen Rötelritterling

Parfümiert feilchenartig

Stockschwämmchen

Pilzartig angenehm

Waldfreund

Pilzig

Weißer Rasling

Ranzig, säuerlich

Rettichfälbling

Rettich

Schwarzgezähnelter Rettich Helmling

Rettich

Tonblasser Fälbling

Rettich

Fälblinge – allgemein/meist -

Rettichartig

Grüner Rauhkopf

Rettichartig

Kahler Krempling

Säuerlich

Samtfußkrempling

Säuerlich

Schwefelporling

Säuerlich, später käseartig.

Wintertrichterling

Schwach Mehl

Schwefelritterling

Schwefel, beißend

Seifenritterling

Seifenartig

Knolliger Schleierritterling

Sellerie

Sonnentäubling

Senfsoße

Erdblättriger Risspilz

Spermatisch

Grauvioletter Risspilz

Spermatisch

Kegeliger Risspilz

Spermatisch

Risspilze – allgemein/meist -

Spermatisch

Rotbrauner Risspilz

Spermatisch

Seidiger Risspilz

Spermatisch

Rotrandiger Porling

Spielzeug, Kindergarten

Kartoffelbovist

Stadtgas, Leuchtgas, Methan

Stinkschirmling

Stechender Geruch Mehlkomponente

Stinkende Lederkoralle

Stinkt

Stinktäubling

Stinkt, Hering, Fisch, jung nach Krankenhaus

Süßriechender Fälbling

Süßlich

Grüner Knollenblätterpilz

Süßlich, später Zoo - Raubtierkäfig

Tabakhelmling

Tabak

Terpentinschneckling

Terpentin

Perlhuhn Egerling

Tinte

Elfenbeinschneckling

Unangenehm

Heims Riesenschirmling

Unangenehm

Bleiweißer Firnistrichterling

Unangenehm leicht Spermatisch

Lärchenritterling

Unangenehm stinkend

Veilchen Gürtelfuß           

Veilchen

Seifen Ritterling

Waschküche

Stinkender Schleimkopf

Waschküche

Olivgelber Weihrauch  Schleimkopf

Weihrauch, Zedernholz

Bocksdickfuß

Widerlich nach Ziegenbock

Körnighäutiger Schleimkopf

Frisch gemähtes Graß.

Fransenmilchling

Zitrone

Quelle: 123Pilze

Samstag, 02 Januar 2016 23:26

Glossar

geschrieben von

Begriffserklärungen, Pilz – Glossar

Begriff

Erklärung

A

 

Angeheftet

Lamellen am Stiel leicht angewachsen.

Arten

Können nicht gekreuzt werden. Bleiben mikroskopisch immer gleich.

Ausgebuchtet

Lamellen am Stielansatz verschmälert.

B

 

Basis

Unterster Teil des Stiels, kurz vor der Verwurzelung.

Basisch

Kalkreich.

Behangen

Velumreste verbleiben am Hutrand faserig-flockig.

Bereift

Oberfläche mit mehligem Belag überzogen.

Bewimpert

Feine Haare oder Borsten auf der Hutoberfläche.

Bierdeckelpilze

Pilze die nach gar nichts schmecken. Man könnte auch Bierdeckel essen, sie sind auch nicht wirklich giftig.

Borreliose

Durch Zecken übertragene Krankheit. Nicht tödlich, mit Antibiotikum behandelbar. Auch an der Zecke kann das Bakterium mit einem Schnelltest ermittelt werden. Siehe www.123pilze.de.

Braunfäule

Holz zerfällt durch Zelluloseabbau mit Braunverfärbung.

Braunfäuleauslöser

Holz verfärbt sich dunkel, bräunlich durch das Myzel des Pilzes.

Brüchig

Beim Abknicken bricht das Fleisch in kugelförmige Brocken. Gegenteil faserig, das Fleisch bricht in längliche Stränge.

Burggraben

Lamellen vor dem Stielansatz ausgebuchtet angewachsen.

C

 

Chitin

Teil der Zellstruktur von Pilzen, dadurch schwer verdaulich. Chitinpanzer von Insektenkäfern ist ähnlich.

Cortina

Schleier der den Hutrand mit dem Stiel verbindet, gut bei jungen Schleierlingen sichtbar. Dieser Schleier bleibt oft fädig am Hutrand oder Stiel hängen.

D

 

DGfM

Deutsche Gesellschaft für Mykologie.

E

 

Einfrieren

Konservierung von Pilzen durch Temperaturreduzierung auf mindestens - 18 Grad Celsius.

Eingebogen

Huthaut bleibt am Hutrand eingerollt.

Eingerollt

Huthaut bleibt am Hutrand eingebogen.

Einwecken

Konservierung von Pilzen indem, durch Erhitzen über 90 Grad Celsius in geschlossenen Behältern die Fäulnisbakterien abgetötet werden.

Engstehend.

Lamellen sind eng zusammenstehend - Gegenteil entfernt stehend.

Entfernt stehend.

Lamellen sind weit auseinanderstehend - Gegenteil engstehend.

F

 

Fädig

Fadenförmige Reste, dünne längliche Fasern.

Faserig

Beim Abknicken bricht das Fleisch in längliche Stränge von Pilzmaterial. Gegenteil brüchig, wie bei Täublingen und Milchlingen. Dort bricht das Fleisch kugelförmig, spröde auseinander.

Fäulnisbakterien

Diese Verursachen eine Eiweißzersetzung im Pilz und lassen diesen verderben.

Fäulnisprozess

Alterung von Pilzen mit dem damit verbundenem Eiweißzerfall.

Flüchtig

Der Ring verschwindet bei älteren Pilzen.

Folgezersetzer

Saprophyten, totes organisches Material wird zersetzt und als Pilznahrung verwendet.

Frei

Gilt bei Lamellen, die nicht am Stiel angewachsen sind, z.B. bei den Schirmlingen.

Fruchtkörper

Der sichtbare Teil des Pilzes, dient als Samenspender. Vergleich Apfel eines Baumes.

Fruktation

Bildung von Fruchtkörpern wie Pilze.

FSME

Durch Zecken übertragene Krankheit, die Gehirnhautentzündung auslösen kann. Diese ist vereinzelt mit tödlichem Verlauf! Impfung ist möglich. Frühsommermeningoenzephalitis FSME im englischen: tick borne encephalitis, TBE = Frühsommer-Meningitiserkrankung.

Fungi

Pilze.

G

 

Garen

Kochen mit einer Temperatur über 100 ° C.

Garen

Erhitzen auf über 90 Grad Celsius.

Gegabelt.

Lamellen verzweigen sich in zwei Lamellen.

Gegürtelt

Velumreste bandähnlich am Stiel sichtbar.

Gekammert

Mit Hohlräumen.

Gelatinös

Gallertartig.

Genattert

Velumreste bandähnlich am Stiel sichtbar.

Gerieft

Rillen im Hut, Hutrand, Stiel.

Gesägt

Wellige Lamellenschneide.

Gesellig

Mehrere gleiche Pilzarten nebeneinander stehend.

Getropft

Mit tropfenähnlichen Flecken auf Hut oder Stiel.

Giftpilze

Im Pilz enthaltene gesundheitsgefährdende Substanzen.

Grubig

Flache andersfarbige Flecken, meist dunkler - am Stiel.

H

 

Haarschleierlinge

Haarartiges Gebilde, bei Schleierlingen zwischen Hut und Stiel.

Habitus

Erscheinungsbild des Fruchtkörpers.

Halluzinogen

Löst Wahnvorstellungen aus, z.B. bei Psyilopilze (Psilocybin-Pilze) mit dem Wirkstoff Psilocybin.

Hämolyse

Zerfall der roten Blutkörperchen.

Hart

Konsistenz des Fleisches lässt sich fast nicht zusammendrücken.

Heide

Wiesenähnlich, meist natürlich belassen mit Weidentieren.

Heilpilze

Können zur Heilung von Krankheiten behilflich sein.

Herablaufend

Lamellen, Röhren, Poren, Stacheln wachsen am Stiel abwärts.

Heteromorph

Vielgestaltige Wuchsformen.

Hexenei

Junger Fruchtkörper von Stinkmorcheln oder anderen Rutenpilze.

Hirnartig

Ineinander verzweigte hirnartige Fruchtkörper.

Huthaut

Überzug der Hutoberfläche.

Hygrophan

Der Pilz verändert seine Farbe durch Wasserverlust.

I

 
i.d.R.

In der Regel.

K

 

Kleiig

Oberfläche mit feinen Körnchen überzogen.

Knolle

Verdickte Stielbasis. Verschiedene Formen sind hierbei möglich, knollig verdickt, rübenknollig, zwiebelknollig, abgesetzte Knolle...

Kopfige

Kugelige - keulige Struktur oberhalb des Stiels..

Kriegspilze

Sind Pilze die nicht giftig sind aber keinen guten Geschmack haben weil sie erdig, säuerlich, muffig oder unangenehm schmecken. Wäre nichts mehr zum Essen da, wie es in den früheren Kriegen war, könnte man auch diese Pilze essen. Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß haben sie ja und Unwohlsein lösen sie auch nicht aus!

L

 

Lamelle

Längliche Verstrebung zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Lamellen

Blattartige Struktur unterhalb des Hutes.

Landschaftsschutzgebiet

Naturreservat, dort dürfen Pilze gesammelt werden.

Latenzzeit

Zeitpunkt bis die erste Symptome einer Vergiftung erkennbar sind.

Leisten

Lamellenähnliche längliche Verstrebung zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes. Meist fest mit dem Fleisch verbunden.

Lyme - Borreliose

Durch Zecken übertragene Krankheit. Nicht tödlich, mit Antibiotikum behandelbar. Auch an der Zecke kann das Bakterium mit einem Schnelltest ermittelt werden. Siehe www.123pilze.de.

M

 

Makroskopisch

Mit bloßem Auge sichtbar.

Mikroskopisch

Mit bloßem Auge nicht sichtbar. Es wird ein Mikroskop benötigt.

Milch

Weiße, klare oder rote Flüssigkeit in dem Pilzfleisch.

Mischwald

Pilz wächst sowohl im Laubwald als auch im Nadelwald.

Mutagen

Krebserregend, zellverändernd.

Mycel

(Myzel) Unterirdisches Geflecht des Pilzes. Vergleich Apfel-Baumstamm = Myzel und Apfel (Pilz).

Mykologie

Lehre über die Pilzkunde.

Mykorrhiza

Enge Lebensgemeinschaft (Symbiose) zwischen Pflanzen und Pilzen. Pflanzen geben Zucker ab, Pilz setzt Mineralien frei und übergibt dies der Pflanze.

Mykorrhizapilze

Symbiosepilze.

Myzel

(Mycel) Unterirdisches Geflecht des Pilzes. Vergleich Apfel-Baumstamm = Myzel und Apfel (Pilz).

N

 

Naturschutzgebiet

Naturreservat, dort dürfen keine Pilze oder Wald- oder Wiesenfrüchte gesammelt werden.

Nervengifte

Lösen heftige Kreislaufprobleme aus, auch tödliche Folgen sind nicht ausgeschlossen.

Netz

Gitterartige Zeichnungen an Hut oder Stiel.

Netzzeichnung

Maschiges, gitterähnliches Fadengeflecht am Stiel.

Nitrös

Stechender Geruch, wie Salpetersäure, Ammoniak.

O

 

Organgiftig

Schädigen innere Organe wie Leber, Herz, Nieren.

P

 

Parasitär

Lebendes organisches Material von Pflanzen wird zersetzt und als Pilznahrung verwendet. Der Wirt wird dadurch schwer belastet.

Park

Abwechselnd mit Bäumen und Wiesen bepflanztes Arsenal.

Photosynthese

Können Pilze nicht ausführen!

Pflanzen erzeugen durch Sonnenlicht + CO² = Zucker.

Pilzberater

Pilzsachverständiger der über die Pilzkunde geprüft wurde und über ausreichend Sachkenntnis über Pilze verfügt.

Pilzkontrolle

Überprüfen der gesammelten Pilze durch Pilzberater.

Pilzpulver

Getrocknete Pilze die in einer Kaffeemühle zerkleinert wurden.

Pilzsachverständiger

Geprüfter Pilzexperte.

Pilzvergiftung

Erkrankung aufgrund eines Pilzgenusses.

Pilzwurzel

Myzel, Mycel, Mykorrhiza.

Pilzzucht

Pilze werden durch Kultivierung an verschieden Substraten gezüchtet und so vermarktet.

Poren

Mündungen der Röhren bei Porlingen oder Röhrlingen.

Poren

Kleine rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Psilo

Psilocybin - löst Wahnvorstellungen aus.

Psilocybin

Löst Wahnvorstellungen aus.

R

 

Radial

Strahlig von der Mitte ausgehend.

Reif

Feiner Belag, meist schimmelähnlich, auf der Hutoberfläche.

Ring

Ringförmiger Velum - Rückstand am Stiel.

Roh

Ungekocht.

Röhren

Rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Ruderal

Offene Flächen wie Wege, Waldränder.

S

 

Sammeln

Suchen und Ernten von Pilzfrüchten im Wald und auf Wiesen.

Saprophyten

Folgezersetzer, totes organisches Material wird zersetzt und als Pilznahrung verwendet.

Scheide

Volva, häutige Umrandung an der Stielbasis.

Schimmel

Mit Schimmelpilz befallenes Material, dass bei Verzehr gesundheitsgefährdend sein kann.

Schlauchpilze

Die Sporenabwurfständer (nur mikroskopisch sichtbar) sind schlauchartig angeordnet.

Schleier

Haarartiges Gebilde, bei Schleierlingen zwischen Hut und Stiel.

Schneide

Unterer Rand der Lamelle.

Schuppig

Auf der Oberfläche befinden sich überlagernde überstehende Wölbungen.

Schwamm

Röhrenschicht, rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Schwammerl

Bayerische-, österreichische Bezeichnung für Pilze.

Schwermetalle

Quecksilber, Blei, Kadmium..., können zu langfristigen Organschäden führen.

Silieren

Konservierung von Pilzen indem eine Milchsäuregärung verwendet wird.

Sklerotium

Ruhendes Myzelteil

Sorten

Verschiedene durch Kreuzungen entstandene Früchte.

Sparrig

Mit aufgebogenen Schuppen.

Spec.

Art nicht bestimmt, unbekannte Pilzart.

Sporen

Samen des Pilzes, siehe auch Sporenpulver.

Sporenpulver

Farbe des Sporenpulvers (Samen des Pilzes) sagt über die Gattungen aus.

Sporenständer

Abwurfplatz für den erzeugten Samen des Pilzes.

Sprödblättler

Täublinge und Milchlinge mit sprödem brüchigem Fleisch.

Spröde

Fleisch brüchig.

Stacheln

Stoppelähnliche Struktur unterhalb des Hutes.

Stäubend

Im Inneren des Fruchtkörpers bildet sich der Samen. Dieser wird im Alter zum Sporenstaub, z.B. bei den Stäublingen.

Steril

Unfruchtbar, keine Sporen enthaltend.

Stielbasis

Unterer Teil des Stiels.

Stielspitze

Oberer Teil des Stiels.

Stoppeln

Stachelartige Struktur unterhalb des Hutes.

Strunk

Kurze dicke Stielbasis.

Substrat

Material (Holz, Humus...) von dem das Myzel die Nährstoffe entnimmt.

Symbiose

Enge Lebensgemeinschaft (Mykorrhiza) zwischen Pflanzen und Pilzen. Pflanzen geben Zucker ab, Pilz setzt Mineralien frei und übergibt dies der Pflanze.

T

 

Tödlich

Der Genuss kann zum beenden des Lebens führen.

Totholz

Abgestorbenes Holz.

Toxisch

Giftig wirkend.

Trama

Fleisch des Pilzes ohne sporenbildenden Teil.

Trichterlinge

Trichterförmig, vertiefte Hutmitte.

Trocknen

Konservierung von Pilzen indem die Feuchtigkeit bei 35-55 Grad Celsius über mehrere Stunden komplett entzogen wurde.

U

 

Untermischt

Kurze gleichlaufende Lamellen, die sich zwischen den Hauptlamellen befinden.

V

 

Varietäten

Weichen nur optisch von der Art durch Form und Farbgebung ab, mikroskopisch bleiben sie gleich.

Velum

Eine Teilhülle, indem der junge Pilz eingeschlossen war.

Verderben

Pilz kann nicht mehr gegessen werden, weil er durch Eiweißzersetzung giftig geworden ist.

Volva

Scheide, häutige Umrandung an der Stielbasis.

W

 

Weich

Konsistenz des Fleisches lässt sich leicht zusammendrücken.

Weißfäule

Holz zerfällt durch Zelluloseabbau mit Weißverfärbung (Korrosionsfäule).

Weißfäuleauslöser

Holz verfärbt sich hell, weißlich durch da Myzel des Pilzes.

Wellig

Gesägte (wellige) Lamellenschneide.

Wiese

Mit Gras bepflanzte Naturfläche.

Wildpilze

In der Natur gewachsene Pilze.

Wurzelnd

In den Boden wachsender Stielbasisteil.

Z

 

Zäh

Biegsame oft knorpelige Konsistenz.

Zerfließend

Ganzer Fruchtkörper löst sich nach kurzer Zeit in eine schwarze Flüssigkeit auf, z.B. bei Tintlingen.

Zuchtpilze

Speziell angebaute Pilze

Zusammenfließend

Miteinander verwachsende Fruchtkörper.

Zwischenlamellen

Kurze gleichlaufende Lamellen, die sich zwischen den Hauptlamellen befinden.

Quelle: 123Pilze

Samstag, 02 Januar 2016 23:25

Knollenformen der Wulstlinge

geschrieben von

Knollenformen, die wichtigsten Knollenmerkmale aus der Gruppe Wulstlinge

Sackartige, lappige Scheide oder brüchige Scheide, sehr vergänglich, ohne Knolle

Rotbrauner Scheidenstreifling, Zweifarbiger Scheidenstreifling, Großer Scheidling

Kindersöckchen, rübenartige oder abgestutzte, zwiebelartige Knolle , ohne Scheide

Pantherpilz (Rettichgeruch) oder ähnlich auch der Graue Wulstling, gerandete Zwiebelknolle aber ohne Kindersöckchen

Fliegenp

Mit Warzengürtel, rübenartige Knolle, knollig verdickt und Kindersöckchen, ohne Scheide

Fliegenpilz, Königsfliegenpilz

Zwiebelknollige, gerandete Knolle, ohne Scheide

Porphyrbrauner Wulstling, Geruch nach Kartoffelkeller, rohen Kartoffeln

Mit Warzengürtel, rübenartige Knolle, knollig verdickt, ohne Scheide

Perlpilz, Stachelschuppiger Wulstling

Derbe Knolle, keine direkte Scheide, abgesetzt zwiebelknollig

Zitronengelber Knollenblätterpilz, Geruch nach Kartoffelkeller.

Derbe Knolle, flüchtige häutige-lappige Scheide, mehr rübenknollig, etwas gerandet

Narzissengelber Wulstling, Neutraler Geruch

KnolleWeiss

Knollige Basis, schlaffanliegende Scheide, Knollenrand eiert

Kegelhütiger Knollenblätterpilz, Weißer Knollenblätterpilz, Rettichgeruch, süßlich nach Kunsthonig, im Alter aasartig, Raubtierkäfig, Zoo-Geruch

Derbe abstehende Scheide, zwiebelknollig

Grüner Knollenblätterpilz, Geruch kunsthonigartig, im Alter aasartig, Raubtierkäfig Zoo-Geruch

Quelle: 123Pilze

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